Club der GründerInnen 27.9.2010 im Wilden Mann

Über Netzwerke zum Erfolg

Der Club der GründerInnen beschäftigte sich diesmal mit dem wichtigen Thema „Netzwerken“.

Jeder kennt jeden, eine Hand wäscht die andere – solche Floskeln kennt jeder. Wer aber glaubt, dass dies bereits unter den Begriff „Netzwerken“ fällt, der irrt. Denn effizientes und erfolgreiches Netzwerken bedeutet nicht, jeden kennen zu müssen. Vielmehr braucht es die richtigen Kontakte – und die muss man pflegen.

Gastgeberin und Wirtschaftsstadträtin Sonja Grabner begrüßte die zahlreichen Gäste im „Wilden Mann“ im „Jakominiviertel“ – jenem Projekt, in dem durch gezielte Maßnahmen seitens der Stadt Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung gemeinsam erfolgen sollen. „Jene, die bereits hierher gekommen sind und noch kommen werden, wollen gemeinsam etwas schaffen.“ Damit sei das Viertel bereits jetzt ein „Viertel des Netzwerkens“.
Auf dem Podium begrüßte WOCHE-Moderator Reinhard Hochegger beim Club, der eine gemeinsame Aktion der Abteilung für Wirtschafts- und Tourismusentwicklung der Stadt Graz sowie der SFG und der WOCHE ist, die Koordinatorin des Jakominiviertels, Pia Paierl. „Netzwerken ist, zu wissen, wo man Fragen beantwortet bekommt.“ Sie baut gerade in „ihrem“ Viertel ein Netzwerk zwischen alteingesessenen und neu angesiedelten Betrieben auf. Dabei greift sie auf das Kontakte- und Servicenetz der städtischen Wirtschaftsabteilung ebenso zurück wie auf das Netzwerk des zweiten weiblichen Gasts dieses Abends, Birgit Plauder.

Sie ist Landesgeschäftsführerin der WKO-Initiative „Frau in der Wirtschaft“ und stellt Unternehmerinnen, aber auch jungen Unternehmern beider Geschlechter, eine Interessensvertretung, Netzwerk- und auch Servicestelle zur Verfügung. „Beispielsweise veranstalten wir das Unternehmerinnenfrühstück in den Bezirken, um den Frauen die Möglichkeit zu geben, sich in ihrem Umfeld bekannt zu machen und etwa auch ein Babysitter-Netzwerk aufzubauen, auf das man sich auch verlassen kann.“
Dass Netzwerke Sicherheit geben können, weiß auch Reinhard Willfort vom „Innovation Service Network“. „Wichtig ist die Strategie. Wertvolle, langfristig strategisch und auf Vertrauen aufgebaute Netzwerke sind echte Sicherheitsnetze, die im Fall des Falles rasch greifen.“ Dabei ist die Kombination zwischen persönlichen und virtuellen Netzen wichtig. Mit den digitalen Netzwerken beschäftigt sich etwa Christian Kittl besonders. „Die Chancen des direkten Kundenkontakts liegen auf der Hand. Besonders wichtig sind bei uns Facebook, Crossing und Xing sowie ständige Aktualität auf den dortigen Seiten.“

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