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21.10.2009 17:31 Uhr

Filmkritik

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THRILLER / DK/D/SWE 09 / 154 min. / R: Niels Arden Oplev / mit Noomi Rapace, Michael Nyqvist, Peter Anderson

Der schwedische Großindustrielle Henrik Vanger (Sven-Bertil Taube) ist davon überzeugt, dass seine Lieblingsnichte Harriet, die vor über 40 Jahren verschwand, ermordet wurde. Der Enthüllungsjournalist Mikael Blomkvist (Michael Nyqvist) soll mit Hilfe der Hackerin Lisbeth Salander (Noomi Rapace) den mysteriösen Fall noch einmal aufrollen und endlich Licht in Harriets Schicksal bringen. Die erste Verfilmung der Romantrilogie des Bestsellerautors Stieg Larssons fesselt von Anfang an und besticht vor allem durch die großartige Noomi Rapace, die als kompromissloser Racheengel an Männern, die Frauen hassen (so der Originaltitel), Vergeltung übt. Täter- und Opferbild verschwimmen da schon einmal und kein Weichzeichner beschönigt, was sich da an Abgründen auftut. Das ist es auch, was den Film so real erscheinen lässt. Hier schaut die Kamera nie weg. Bedingungslos wird der Zuschauer in die Handlung gezogen, um bis zuletzt in der Spannung zu verweilen. Die nächsten beiden Kinoadaptionen „Verdammnis“ und „Vergebung“ sollen übrigens 2010 in die heimischen Kinos kommen.

FAZIT: Beklemmender Krimi mit ungleichem, aber überzeugendem Ermittlerduo! (Elisabeth Knittelfelder)

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