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29.09.2009 11:38 Uhr

Filmkritik

Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3

Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3 -

ACTION / USA 09 / 106min. / R: Tony Scott / mit Denzel Washington, John Travolta, Luis Guzmán, John Turturro

Zwei große Namen, eine umjubelte Vorlage aus 1973, Tony Scott (Top Gun, Der Staatsfeind Nr. 1, Mann unter Feuer) als Regisseur und ein Drehbuchautor namens Brian Helgeland (L.A. Confidental, Mystic River) sind vortreffliche Bedingungen für einen Actionkracher mit Sahnehäubchen-Effekt. Denzel Washington (Training Day, American Gangster) duelliert sich als U-Bahn-Chefkoordinator Walter Garber mit John Travolta (Pulp Fiction, Basic) alias „Ryder“, der als bitterböser Entführer New Yorks Stadtbudget um zehn Millionen Dollar erleichtern will. Beide machen aus ihren stereotypen Charakteren das Beste und punkten mit fesselnder Leinwandpräsenz.
Dass die ganz nach „Schema Hollywood“ angelegte Story (einfacher Kerl wird zum Helden, Bösewicht segnet das Zeitliche) nicht der Durchschnittlichkeit verfällt, liegt auch am stilistisch hervorragenden Drehstil. Zeitlupenartige Momentaufnahmen ergänzen sich mit schnell geschnittenen Action-
sequenzen zum hochfrequenten Thrill. Langeweile hat bei dieser handwerklich perfekten Umsetzung keine Chance, was das Lösen eines Kinotickets auf jeden Fall rechtfertigt.

FAZIT: Temporeiche Hochglanz-Action für den kurzweiligen Cinekick! (Christoph Reicht)

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