Oft sind uns die verschiedensten Kulturen auf der Welt ein Begriff und wir können uns einwandfrei durch die Straßen von Athen und Rom navigieren, doch wissen wir nur allzu wenig, was unser eigenes Land an Kultur und Schönheit zu bieten hat“, so Heinz Hösch aus Unterweißenbach. Potenzielle Bildungslücken bremst der 25-jährige Fahrzeugtechniker nun aus, und zwar im Zuge des „Extreme Austria Road Trips“.
Im Schulterschluss mit Studenten der FH Joanneum, der TU sowie der Karl Franzens Universität Graz stellt er ein Event von und für die junge Generation auf die Beine. „Das Ziel lautet, einen nationalen Wettbewerb für 18 bis 27-Jährige zu schaffen, bei dem man sein Wissen und Können in den Sparten Kultur, Natur, Sport, Wirtschaft und Allgemeinbildung unter Beweis stellen muss“, erklärt der passionierte Extremsportler.
Schnell und hell
Die bundesweite Abenteuerreise mit 220.000 Schülern bzw. 240.000 Studenten als potenzielle Teilnehmer startet virtuell mit dem Login auf www.extremeaustriaroadtrip.com. Bis 19. März gilt es für alle B-Führerscheinbesitzer im Alter von 18 bis 27 Jahren mit Wohnsitz in Österreich auf der Onlineplattform ein Profil zu erstellen. Der Bewerb selbst startet am 22. und 23. März am PC bzw. Ort der individuellen Wahl. In von den Spielern in Eigenregie zusammengewürfelten Dreierteams werden die Fachgebiete je nach Interesse aufgeteilt. Formationen, die mindestens 50 Punkte einfahren, starten ins Halbfinale am 24. bzw. 25. März durch.
Im Einzelmodus ausgetragen, ergattern jeweils die beiden Punktebesten jedes Bundeslandes eine Eintrittskarte fürs Finale. Ein Lucker-Loser-Startplatz winkt beim Fotocontest, wobei der Gewinner per Online-Voting ermittelt wird. Der finale Showdown geht von 4. bis 6. Juni am Werksgelände von Ladenbau Höschdesign in Feldbach über die Bühne. Für die zehn effektivsten Köpfe – wobei das System mindestens einen Sieger pro Bundesland vorsieht – geht es von 23. Juli bis 7. August endlich auf die Straße. Und zwar im Fiat 500 quer durch Österreich. „Es wird ein einmaliges Erlebnis, gespickt mit neuen Kontakten, Nervenkitzel und einmaligen Eindrücken“, frohlockt Hösch. Am Programm stehen unter anderem ein gediegener Bummel rund um das Schloss Schönbrunn, das Eintauchen in die funkelnden Swarovski-Kristallwelten, ein Bungee-Jump von der Europabrücke sowie die Einkehr ins Stiegl-Brauereimuseum.
markus.kopcsandi@woche.at






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