Mit Zuversicht in Rückrunde

Markus Hubmann von den WAC/St. Andrä-Amateuren verlässt die Lavanttaler in Richtung FC St. Michael im Lavanttal (Foto: Kuess)

Keine Neuzugänge bei ATSV Wolfsberg und den Amateuren des WAC St. Andrä.

Die Hinrunde gestaltete sich für den ATSV Wolfsberg in der Kärntner Liga positiv. Mit Platz fünf nach 16 Runden ist ATSV-Coach Helmut Kirisits nicht unzufrieden und sah keinen Handlungsbedarf, neue Spieler an Bord zu holen. Die junge Mannschaft soll sich weiterentwickeln, daher trainiert die U18 gemeinsam mit der Kampfmannschaft. Kirisits hat genaue Vorstellungen, wie der Marschplan aussehen soll: „Wir wollen weiterhin um die Mittelfeldplätze mitspielen, orientieren uns jedoch sehr wohl nach oben hin. Ich will auf keinen Fall am Tabellenende herumkrebsen“, so der zuversichtliche Coach.

Vom Reisefieber gepackt
Auf einen Spieler muss Kirisits in der Rückrunde verzichten. „Der talentierte Verteidiger Dorian Melcher hat sich zu einer sechsmonatigen Weltreise entschlossen. Ich persönlich finde es schade, hoffe aber, dass ihm der Fußball in der Fremde abgehen wird und er danach wieder motiviert zu uns stoßen wird“, so Kirisits weiter.

Die Vorbereitung verläuft bislang klaglos und ist von einer großen Trainingsbeteiligung geprägt: „Es sind immer zwischen 25 und 30 Spieler dabei. Es herrscht eine sehr gute Stimmung innerhalb der Trainingsgruppen und das stimmt mich für den Rückrundenstart zuversichtlich.“

Das Amateurteam des RZ Pellets WAC/St. Andrä überwintert auf Platz elf. Trainer Harald Tatschl verzeichnete keinen Neuzugang, muss aber mit den Abgängen von Markus Hubmann (St. Michael/L.) und Petar Maric, den es zum ATUS Ferlach zog, auf zwei Akteure verzichten.

Die Vorbereitung wird vermehrt dazu verwendet, die Abschlussschwäche der Offensivabteilung abzustellen: „Wir hatten im Herbst genügend Chancen, konnten daraus jedoch kein Kapital schlagen und so gingen wichtige Punkte für uns schlussendlich verloren. In den Vorbereitungsspielen klappt es recht gut, aber Training und Meisterschaft sind bekanntlich zwei Paar Schuhe“, sagt Tatschl.

Autor: Harald Weichboth

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